Menschen wie Sie erkennt man daran, dass sie die richtigen Fragen stellen.
Nicht: “Wie wird das System noch mächtiger?” Sondern: “Wie wird das System noch einfacher?”
Nicht: “Was kostet es?” Sondern: “Was kostet es mich, wenn ich es nicht tue?”
Nicht: “Werden meine Mitarbeiter das verstehen?” Sondern: “Wie kann ich ein System schaffen, das sich selbst erklärt?”
Sandra aus Dresden sagte mir neulich: “Weißt du, was ich begriffen habe? Ich war die ganze Zeit auf der Suche nach der perfekten Lösung. Dabei war ich selbst das Problem.”
“Wie meinst du das?”
“Ich dachte in Problemen statt in Möglichkeiten. Ich suchte nach dem, was nicht da war, statt zu sehen, was schon da ist.”
Menschen wie Sie machen diesen Shift früher oder später. Von “Was fehlt mir?” zu “Was kann ich mit dem machen, was da ist?”
Es ist wie bei einem Puzzle. Die meisten Menschen schauen auf die leere Stelle und denken: “Was für ein Stück brauche ich hier?”
Menschen wie Sie schauen auf das Stück in der Hand und fragen: “Wo gehört das hin?”
Kleiner Unterschied. Große Wirkung.
Thomas aus Hannover beschreibt es so: “Früher habe ich nach der Software gesucht, die alle meine Probleme löst. Heute baue ich mir aus einfachen Bausteinen das, was zu mir passt.”
Maria aus der Pharmaindustrie: “Ich höre nicht mehr auf Verkäufer, die mir erklären, was ich brauche. Ich höre auf mein Team, das mir zeigt, wie es arbeitet.”
Sie können bemerken, dass Sie bereits zu diesen Menschen gehören. Sonst würden Sie diese Artikel nicht lesen. Sonst würden Sie nicht nach besseren Wegen suchen.
Menschen wie Sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie glauben, dass es besser geht.
Nicht perfekt. Besser.
Sie wissen intuitiv: Die Technologie ist nicht das Problem. Die Einstellung zur Technologie ist das Problem.
Sie verstehen: Kompliziert ist nicht das Gegenteil von einfach. Kompliziert ist das Gegenteil von durchdacht.
“Das Schöne ist”, erzählte mir Sandra, “seit unser System läuft, finden mich andere Menschen. Apotheker, die fragen: Wie machst du das? Kollegen, die sich austauschen wollen.”
Menschen wie Sie ziehen andere Menschen wie Sie an.
Es entsteht, was ich eine “Klarheits-Gemeinschaft” nenne. Menschen, die verstanden haben: Einfachheit ist eine Haltung, keine Technologie.
Die wissen: Das beste System ist das, das am wenigsten stört.
Die begriffen haben: Professionalität zeigt sich nicht darin, wie kompliziert etwas aussieht, sondern darin, wie mühelos es funktioniert.
Thomas rief mich letzte Woche an: “Michael, mein Kollege aus München war da. Führt drei Studios, total im Stress. Ich habe ihm unser System gezeigt. Weißt du, was er gesagt hat?”
“Was?”
“Das kann doch nicht alles sein. Das ist viel zu einfach für ein professionelles System.”
Thomas lachte. “Genau das habe ich auch gedacht. Vor einem Jahr.”
Menschen wie Sie durchlaufen alle dieselben Phasen:
- Zweifel: “Das kann nicht funktionieren”
- Neugier: “Vielleicht doch?”
- Test: “Ich probiere es mal aus”
- Erkenntnis: “Warum habe ich das nicht früher gemacht?”
- Weitergabe: “Das musst du auch probieren”
Sandra ist bei Phase 5. Thomas auch. Maria auch.
Und Sie? Wo stehen Sie?
Nächste Woche erzähle ich Ihnen, was Menschen wie Sie als nächstes tun. Und warum der erste Schritt oft der einfachste ist.
Michael Kanna Leipzig, 2024
PS: Die Welt ist voller Menschen, die komplizierte Lösungen für einfache Probleme verkaufen. Menschen wie Sie kaufen einfache Lösungen für komplizierte Probleme.